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Unser Konzept

Schwerpunkte der Kindertagesstätte

Erwerb von Sozialkompetenz

Die Kinder lernen in der Altersmischung von 0 bis 10 Jahren die wichtigsten Regeln wie gegenseitige Rücksichtnahme und einen respektvollen Umgang miteinander. Sie lernen ihre Meinung zu sagen und zu vertreten, aber auch dass es nicht immer nur nach dem eigenen Willen gehen kann.

Sie erfahren in den Stammgruppen was es bedeutet ein Teil einer Gruppe zu sein, können aber gleichzeitig durch die Öffnung der Gruppen ihren eigenen Bedürfnissen nachgehen und werden durch diese selbst gefällten Entscheidungen in ihrer Individualität unterstützt und zu eigenverantwortlichem Handeln erzogen.

Unsere Arbeit orientiert sich an einer familienähnlichen Situation dem Zusammenleben von Groß und Klein.

Bewegung

Die kognitive Entwicklung wird durch körperliches Tun angeregt. Um den Kindern zu ermöglichen ihrem natürlichen Bewegungsdrang nachzugehen haben wir in den Räumen Platz geschaffen. Es wurden Tische entfernt, um mehr Spielfläche auf dem Boden zu schaffen.

Die Kinder können außerdem den Flur, den Bewegungsraum und das Außengelände täglich für mehrere Stunden nutzen.

Sie haben zusätzlich durch Hüpftiere, Rollbretter und verschiedene Fahrzeuge die Möglichkeit auch andere Bewegungsabläufe (neben den verschiedenen Gangarten) kennen zu lernen.

Natur- und Umweltbewusstsein

Alleine die Lage der Kindertagesstätte inklusive des eigenen Waldspielplatzes fördert ein Erkunden der Natur. Neben dem natürlichen Forscher- und Entdeckerdrangs der Kinder nachzugeben, ist uns auch ein Bewusstwerden für die Natur wichtig. Neben dem täglichen Nutzen des Außengeländes, gibt es einen regelmäßigen NaTour Tag und unregelmäßige Spaziergänge und Ausflüge.

Jedoch ist in der heutigen Zeit auch das Umweltbewusstsein in der Einrichtung nicht aus den Augen zu verlieren, so lernen die Kinder im Spatzennest von Anfang an, wie Müll vermieden und getrennt wird. Auch bei Sommerfesten wird oft das eigene Geschirr von den Eltern mitgebracht, um Einweggeschirr zu vermeiden.

Bild des Kindes

Wir sehen das Kind als Individuum, denn Kinder sind offen für alles, was auf sie zukommt. Jedes Kind ist einmalig und unverwechselbar in seiner Individualität. Wir wollen es einfühlsam annehmen, ihm mit Achtung und Respekt begegnen, uns auf seine Bedürfnisse einlassen, auf seine Wünsche reagieren und seine Entwicklung verlässlich begleiten und fördern. Neugierde, Experimentierfreude und Wissbegierigkeit lassen wir zu. Wir geben ihm Zeit zum Ausprobieren, zum Regeln und Grenzen in Frage zu stellen und mutig zu sein, um unbekannten Anforderungen selbstsicher gegenüber zu stehen.

Wir lassen uns von den Kindern inspirieren und mitreißen, erkennen ihre Stärken und fördern diese. Die Kinder haben Mitspracherecht, sollen sich ihre eigene Meinung bilden und auch „nein“ sagen dürfen. Wichtig ist auch die Auseinandersetzung mit anderen, denn nur so lernt das Kind Konflikte auszutragen und Kompromisse einzugehen. Das Kind soll auch Gefühle zeigen (Lachen, Weinen, Wut etc.) und damit umgehen können.

Pädagogische Arbeitsweise

Aufgrund der Anforderungen, die sich aus einer ständig wandelnden Gesellschaft an das Verhalten und die Fähigkeiten von Kindern ergeben, haben wir uns hinsichtlich unserer Arbeitsweise neu strukturiert. Wir verstehen uns als Familienergänzende Einrichtung und ermöglichen den Kindern Selbsterfahrung, Sozialerfahrung und Welterfahrung. Unser Ziel ist es, Kinder zu selbstständig denkenden und handelnden Menschen zu erziehen und dass sie die Werte und Normen der Gesellschaft kennen lernen.

Wir arbeiten:

bedürfnissorientiert
Kinder haben andere Bedürfnisse als Erwachsene. Wir nehmen diese wahr, gehen auf sie ein und strukturieren den Alltag entsprechend. (z.B. das natürliche Bewegungsbedürfnis)

situativ
Die situative Arbeit orientiert sich am aktuellen Geschehen. Wir registrieren eine Situation, die für das Kind von Bedeutung ist und reagieren spontan oder zeitnah auf dieses Interesse. (z.B. Kind hat im Gruppenraum eine Spinne entdeckt → Beobachtung, Gespräch, Buch…)

situationsorientiert
Durch Beobachtung und Gespräche bringen wir in Erfahrung, was für die Kinder zurzeit aktuell und für ihre Lebenssituation wichtig ist. Daraus entstehen Inhalte und Projekte, die kindgemäß bearbeitet werden. (z.B. Dinosaurier/ Feuerwehr/Urlaub-andere Länder/ Essen…)

In Anlehnung an die Freinet-Pädagogik orientieren wir uns an folgenden Grundsätzen:

  • Freie Entfaltung der Persönlichkeit
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Umwelt
  • Selbstverantwortlichkeit des Kindes
  • Zusammenarbeit und gegenseitige Verantwortlichkeit